Reykjavik - Die
Wirtschaftskrise in Island hat nicht nur negative Seiten. Für Reisende, die das
Inselreich im Norden Europas als Ferienziel ins Auge fassen, hat der
Kursverfall der isländischen Krone die hohen Kosten drastisch reduziert. Island ist ein günstiges Reiseziel geworden!
Die Tatsache, dass Island nun erschwinglich geworden sei,
schlägt sich im großen Interesse an der Destination nieder. Zu den ganzen
großen Erlebnissen während der kälteren Jahreszeit - die Temperatur fällt
übrigens aufgrund des Golfstroms selten auf unter drei Grad minus - zählt das
Polarlicht. Die Aurora borealis, so nennen die
Forscher das Licht, entsteht, wenn elektrisch geladene Teilchen von der
Magnetosphäre und Sauerstoff-Ionen auf die oberen Schichten der Erdatmosphäre
treffen. Dort regen sie die vorhandenen Luftmoleküle zum Leuchten an.
Leuchten in den Augen
verursacht auch der Weihnachtsbummel durch die Geschäfte Reykjaviks. Der
Lebensstil der Isländer mit lässigem Charme und hippem Lifestyle ist weit über
die Grenzen des Landes hinaus bekannt geworden. Die Isländer, die wegen ihrer Gelassenheit und ihrem häufigen
Zu-Spät-Kommen als 'Italiener des Nordens' gelten, zeigen sich als Genießer,
was Chic und Lebensqualität anbelangt.
Ganz groß geschrieben
in Island wird Wellness. Für den Isländer gehört es zum fixen Termin,
mindestens einmal pro Woche in den heißen Quellen ein Bad zu nehmen. Die
Thermen, so auch die berühmte Blaue Lagune, befinden sich alle unter freiem
Himmel. Allein um Reykjavik gibt es 16 solcher Bäder, die übrigens über
Becken mit verschiedenen Wassertemperaturen verfügen. Da alles sehr klein und familiär ist, besteht überall die Möglichkeit,
Bekannte oder Freunde zu treffen und während des Bades ausgiebig zu
diskutieren.
Außerhalb der
beschaulichen Hauptstadt Reykjavik erwarten den Besucher natürlich auch noch
einige spektakuläre Natursehenswürdigkeiten. Auch wenn die Wintertage kurz
sind, kann man dem großen Geysir Strokkur oder Gullfoss, dem goldenen
Wasserfall, einen Besuch abstatten.